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Beim Entrümpeln in Wien weitergeben: Was brauchbar bleibt und was entsorgt werden muss

Beim Entrümpeln in Wien weitergeben: Was brauchbar bleibt und was entsorgt werden muss - kauftregional.at

Bei einer Entrümpelung in Wien packen Angehörige unter Zeitdruck schnell alles in Säcke. Dabei ist ein Teil des Hausrats noch brauchbar: Geschirr, Möbel, Bücher und Werkzeug, das jemand anders nutzen kann. Die Hausverwaltung hat oft schon einen Übergabetag genannt, und eine Sperrmüllabholung durch die MA 48 braucht einen gebuchten Termin. Wer in dieser Eile alles als Abfall behandelt, gibt Brauchbares weg und macht die Säcke unnötig voll.

Es empfiehlt sich, zuerst zu klären, was in der Familie bleibt. Danach lässt sich entscheiden, was ein Sozialmarkt annimmt und was auf den Mistplatz muss. Diese Trennung braucht ein paar Tage Vorlauf, sie verkürzt aber den Räumtag.

Erster Schritt: In der Familie und in der Nachbarschaft nachfragen

Bevor Sie Möbel oder Geschirr weitergeben, sollten Sie den Personen Bescheid geben, die etwas gebrauchen können. Ein Zeitraum von einigen Tagen reicht oft, damit Geschwister, Nachbarn oder ein Verein die Stücke abholen.

Sie sollten folgende Dinge dafür bereitlegen, sofern sie sauber und unbeschädigt sind:

  • Geschirr, Töpfe und gebrauchsfähige Haushaltsgeräte
  • Tische, Stühle und Regale ohne Bruch
  • Bücher, Werkzeug und Kinderausstattung
  • Vorhänge und Teppiche, die sich noch reinigen lassen

Matratzen mit Flecken, beschädigte Polster und Geräte ohne Funktion nehmen Sozialmärkte in der Regel nicht an. Sie sollten diese Stücke von vornherein zur Entsorgung legen, damit am Abholtag niemand lange sortiert.

Datenträger vorher leeren

Computer, Telefone und externe Speicher sollten Sie vorher auf persönliche Daten prüfen und diese löschen, bevor Sie das Gerät weitergeben oder abgeben. Ein Gerät ohne Funktion können Sie danach als Elektroaltgerät abgeben.

Wichtige Hinweise zu Sozialmarkt, Mistplatz und Problemstoffen

Den Rest, den die Familie abgibt, können Sie regional weitergeben. In Wien nehmen Sozialmärkte und Wiederverwendungsstellen brauchbare Möbel und Hausrat an, sofern die Stücke den Annahmebedingungen entsprechen. Sie sollten vorher anrufen, denn die Stellen haben unterschiedliche Bedingungen. Ob Möbel abgeholt werden, sagt Ihnen jede Stelle selbst.

Beim 48er-Tandler der MA 48 ist kein Anruf nötig: Gut erhaltene Altwaren und Textilien geben Sie auf einem Mistplatz bei der 48er-Tandler-Box ab. Der Erlös aus dem Verkauf geht an karitative Einrichtungen.

Den Rest regelt die Entsorgung der Stadt. Sperrmüll, Elektrogeräte und Problemstoffe können Sie in Haushaltsmengen kostenlos auf einem der Wiener Mistplätze abgeben. Für größere Mengen gibt es die kostenpflichtige Sperrmüllabholung der MA 48, für die Sie einen Termin vereinbaren.

Folgende Dinge sollten Sie zur Problemstoffsammlung oder zum Elektrorecycling bringen:

  • Farben, Lacke, Lösungsmittel und Pflanzenschutzmittel
  • Kühlgeräte und andere Elektrogeräte
  • Batterien und Leuchtmittel
  • Medikamente und lose Chemikalien

Sie sollten diese Stoffe abgegeben haben, bevor der Übergabetag stattfindet. Wenn Helfer Farben oder Geräte an den Straßenrand stellen, riskieren Sie eine Verwaltungsstrafe. Möbel, die auf eine Abholung warten, sollten in der Wohnung oder im Keller stehen. Die Hausverwaltung beanstandet Stücke im Stiegenhaus, weil sie den Weg der Nachbarn versperren.

Wann sich ein Entrümpelungsdienst lohnt

Wenn die Menge über das hinausgeht, was Familie und Sozialmarkt abholen, kann eine Entrümpelung Wien eine große Entlastung sein. Sie sollten vor der Beauftragung auf eine Besichtigung, ein schriftliches Angebot und einen Nachweis über den Verbleib des Hausrats bestehen. Sie sollten außerdem festlegen, welche Stücke zur Weitergabe beiseite bleiben. Wenn die Wohnung schon fast leer ist und nur noch wenige sperrige Stücke übrig sind, reicht oft die Sperrmüllabholung der MA 48 oder eine Fahrt zum Mistplatz.

Worauf Sie bei der Weitergabe achten sollten

Eine Weitergabe funktioniert, wenn die Stücke zugänglich und trocken stehen. Sie sollten einen Raum freimachen, in dem die Möbel bis zur Abholung bleiben, und den Abholenden den Zugang beschreiben. Ein enges Stiegenhaus in einem Wiener Haus sollten Sie dabei erwähnen, damit die Abholenden genug Personen mitbringen.

Es lohnt sich, eine kurze Liste der weitergegebenen Stücke zu führen, wenn mehrere Personen abholen. Die Liste zeigt, was die Familie behält und was bereits aus der Wohnung ist. Persönliche Papiere, Fotos und Datenträger sollten Sie getrennt verwahren, solange Konten, Versicherungen oder ein Erbfall noch offen sind.

Saubere und trockene Textilien, die niemand mehr trägt, können Sie an eine Kleidersammlung geben. Stark beschädigte oder nasse Kleidung geben Sie über den Entsorgungsbetrieb ab. Dort erfahren Sie auch, welcher Behälter für diese Textilien gilt.

Manche Stellen nehmen Bücher nur kartonweise an. Sie sollten vorher fragen, statt die Kartons ungefragt vor die Tür zu stellen. Sie sollten Geschirr mit einem Sprung aussortieren. In die Kiste kommt, was sich noch benutzen lässt, damit die Abholenden eine brauchbare Charge vorfinden.

Weitergabe und Entsorgung auf denselben Kalender legen

Die Wohnung wird zum Übergabetag leichter, wenn Weitergabe und Entsorgung in derselben Woche liegen. Planen Sie zwischen der Abholung durch den Sozialmarkt und dem Termin der MA 48 einen Tag Abstand ein. So sehen Sie, welche Möbel übrig bleiben, und können die Menge für die Sperrmüllabholung realistisch angeben. Dass sich ein bereits gebuchter Termin noch um weitere Stücke erweitern lässt, sollten Sie nicht voraussetzen.

Ein Blick am Abend vor dem Abholtermin zeigt, was noch dazukommt. Kleinteile wie Geschirr, Bücher und Werkzeug können Sie oft noch im Kofferraum zum Mistplatz mitnehmen und Brauchbares dort in die 48er-Tandler-Box geben. Die sperrigen Möbel bleiben für die Abholung durch die MA 48.

Sie sollten den Sozialmarkt kontaktieren und den Termin bei der MA 48 buchen, sobald die Übergabe mit der Hausverwaltung feststeht. Was bis dahin niemand abholt, kommt auf den Mistplatz oder in die Sperrmüllabholung, und die Räume können besenrein übergeben werden. Mit dieser Trennung bleibt Brauchbares in Nutzung, und die Wohnung ist trotzdem pünktlich leer.

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